1748-1842: Die Begründer der keramischen Industrie

Vier Männer prägen die erste Epoche von Villeroy & Boch: François, Pierre-Joseph und Jean-François Boch, Vater, Sohn und Enkel, sowie Nicolas Villeroy. Die sie verbindende Idee: gute und schöne Produkte herzustellen, die für jeden erschwinglich sind. Mit dem Zusammenschluss ihrer Unternehmen, 1836, beginnt der Aufstieg zum Weltformat.

Nur wenige Erzeugnisse der 1748 gegründeten Töpferei der Bochs im lothringischen Audun-le-Tiche haben die Jahrhunderte überstanden: handwerklich hergestellte Töpfe,Schüsseln und Krüge, praktisch und preiswert. Hochwertige, künstlerisch anspruchsvolle Produkte mit Dekoren in brillanten Farben entstehen seit 1767 im zweiten Betrieb, in Septfontaines, Luxemburg. Selbst entwickelte Fertigungsmethoden erlauben hohe Stückzahlen.
Neuartige Maschinen im dritten Werk, 1809 in Mettlach an der Saar gegründet, sind der entscheidende Schritt zum modernen Industriebetrieb. Wenige Kilometer entfernt, in Wallerfangen, setzt Nicolas Villeroy, Keramikunternehmer seit 1785, ebenfalls auf revolutionäre Herstellungstechniken.
 
 
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