1842 - 1878: Mit neuen Ideen an die Weltspitze

Die neue Epoche ist eine Zeit einer neuen Generation. Nach der Fusion zu Villeroy&Boch stehen seit 1842 Eugen Boch, Urenkel von François Boch, und Alfred Villeroy, Enkel von Nicolas Villeroy, als Generaldirektoren an der Spitze. Gemeinsam bauen sie das Unternehmen aus und machen es fit für den Weltmarkt.
Eine Glashütte wird in den Betrieb genommen, die heutige Cristallerie Wadgassen. Neue Materialien werden entwickelt, z.B. konkurrenzloses Hartsteingut. Bald wird das höchstwertigste Prozellan, "Bone China", gefertigt. Ein großes, neues Werk entsteht in Dresden. Exporte gehen in viele Länder. Auf Weltausstellungen gibt es höchste Auszeichnungen.
Ein beispielloser Erfolg sind die "Mettlacher Platten". Von römischen Mosaiken inspiriert, werden sie buchstäblich rund um die Welt zum Inbegriff für schöne, extrem haltbare und preiswerte Fliesen. Sie werden in Bahnhöfen und Banken, in Palästen und Opernhäusern verlegt.
Villeroy&Boch hat es geschafft.
 
 
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